Nebenkosten zu hoch? Wir haben Spartipps!

Nebenkosten zu hoch? Wir haben Spartipps!

Alle Jahre wieder schauen die meisten Mieter ihr mit Schrecken entgegen:

der Nebenkostenabrechnung!

Wir haben hier Spartipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Nebenkosten effektiv senken – und gegebenenfalls sogar eine Rückerstattung erreichen können.

So heizen und lüften Sie richtig:

Die Heizkosten sind meist ein teurer, wenn nicht sogar der höchste Posten auf der Nebenkostenabrechnung, denn bis zu 40 Prozent der Wärmeenergie geht über die Fensterflächen verloren. Hier können beispielsweise Vorhänge oder Plissees (welche auch ohne Schrauben befestigt werden können) Abhilfe schaffen, indem sie nachts zugezogen werden und so eine Isolierung bilden. Richtiges Lüften spart außerdem viel Energie: zwei- bis dreimal täglich 10 Minuten, dabei die Heizkörperventile schließen. Das spart Geld und beugt zudem der Schimmelbildung vor. Wer den ganzen Tag nicht da ist, stellt morgens oft die Heizung aus. Doch die Temperaturen in der Wohnung sollten nicht unter 18 Grad fallen. Denn kalte Räume wieder aufzuheizen verbraucht mehr Energie, als eine konstante Mindesttemperatur beizubehalten. Die Raumtemperatur im Wohnraum sollte um die 19 bis 21°C betragen. „Jedes weitere Grad erhöht die Heizkosten um ungefähr sechs Prozent“, so Jan Michael Tamm.

Strom sparen!

Es kann sich für Sie lohnen, den Stromanbieter jährlich zu wechseln: Es gibt in Deutschland rund 1.000 Stromanbieter, bei denen man aus mehr als 12.500 Tarifen wählen kann. Im Internet können Sie auf einschlägigen Portalen wie www.check24.de oder www.verivox.de die verschiedenen Angebote vergleichen und den für Sie günstigsten herausfinden.

Eine andere und effizientere Möglichkeit Geld zu sparen ist, die wahren Stromfresser im Haushalt zu identifizieren und bei Nichtnutzung auszuschalten. Dies sind nicht Waschmaschine, Trockner oder Herd, wie viele an dieser Stelle vermuten, sondern der Computer mit Drucker, Musikanlage und Fernseher. Diese Apparate sollten nicht ungenutzt laufen und sind am besten an eine abschaltbare Steckdosenleiste anschließen! Übrigens: Wenn Sie einen Laptop statt eines festen Computers benutzen, können Sie jährlich etwa 50 Euro sparen!

Beim Wäschewaschen können Sie Strom sparen, indem Sie die Vorwäsche weg lassen. Den Trockner sollten Sie so wenig wie möglich nutzen: Frische Luft trocknet Ihre Wäsche auch ganz hervorragend und zum Nulltarif.

Wasser sparen leicht gemacht!

Statistisch betrachtet verbraucht jeder von uns täglich 122 Liter Trinkwasser. Mancher Liter Wasser wird hier nicht nur unnötig verbraucht, sondern auch noch mit vorangegangenem Energieaufwand erhitzt. So macht sich verantwortungsbewusster Umgang in der Geldbörse gleich doppelt bemerkbar. Durch einen modernen Duschkopf mit Sparfunktion (ab ca. 10 Euro) laufen pro Minute nur acht bis zehn Liter Wasser. Eine 3 – Minuten-Dusche verbraucht somit rund 30 Liter Wasser – also nur ein Viertel vom 120-Liter-Vollbad! Auch in die Hähne von Wasch- und Spülbecken sollten Durchflussbegrenzer (ca. 5 bis 10 Euro) eingebaut werden, die den Wasserdruck stabil halten aber nur ca. sechs Liter pro Minute durchlassen. Bei tropfenden Wasserhähnen sollten Sie die Dichtungen sofort austauschen. Spül- und Waschmaschine sollten Sie erst komplett gefüllt anstellen. In der Toilette spart ein Spülkasten mit Spartaste oder Spülstopp pro Spülvorgang ca. 3 Liter Wasser.

Vorauszahlungen realistisch ansetzen und ggf. anpassen!

Nachzahlungen werden häufig fällig, wenn die Vorauszahlungen zuvor zu niedrig angesetzt waren – logisch. Entweder hat man unterjährig mehr im Portemonnaie und läuft Gefahr eine Nachzahlung zu generieren – oder man kompensiert die spätere Rechnung durch „monatlich ein Bisschen mehr“. Gemäß aktueller Studien war für den Zeitraum 2013 / 2014 ein Durchschnittswert von 2,19 € pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat anzusetzen. Bei einer 80 m² Wohnung sollten Sie also mit monatlichen ca. 175 € rechnen, um am Jahresende keine böse Überraschung zu erleben.

Müll reduzieren!

Die Kosten für die Müllbeseitigung sind nicht nur hoch und steigen von Jahr zu Jahr, sie nehmen auch bereits jetzt einen großen Teil der Nebenkosten ein. Ebenso teuer ist die unsachgemäße Entsorgung von Sperrmüll, der einfach neben die Mülltonnen gestellt wird, obwohl einige Gemeinden die Abholung nach Anmeldung 1 bis 2 Mal im Jahr kostenlos anbieten. Dieses Fehlverhalten schlägt sich am Ende des Jahres auf Ihrer Abrechnung nieder. Am besten man sorgt durch Mülltrennung gleich dafür, die Restmüllmenge gering zu halten. Glas kommt in den Container, der gelbe Sack wird kostenlos abgeholt, ebenso Altpapier. Das entlastet gleichermaßen Umwelt und Geldbeutel!

Über die Tamm Immobilienverwaltung:

Die Tamm Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG mit Geschäftssitzen in Peine, Braunschweig und Bad Blankenburg ist eines der führenden Häuser im Bereich Immobilienverwaltung und Immobilienmanagement. Das Unternehmen ist dezentral organisiert und kann so auf individuellste Kundenansprüche mit maßgeschneiderten, flexiblen Lösungen reagieren. Die Kernprodukte der Tamm Immobilienverwaltung sind die klassische Wohnungseigentumsverwaltung, die Mietverwaltung (also die Verwaltung von Mieteinheiten Dritter) und die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen zu Festpreisen. Das Unternehmen ist hierbei überregional tätig. Durch die stetige Weiterentwicklung des Unternehmens sowie die langfristige Zufriedenheit seiner Kunden belegt die Tamm Immobilienverwaltung marktführende Positionen in fast allen Produktbereichen. Durch das Schwesterunternehmen Tamm ImmobilienMakler können ergänzende Lösungen aus den Bereichen Immobilienverkauf sowie Immobilienvermietung angeboten werden.


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